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Der Weg in die Türkei

 

 

Hallo zusammen

 

Endlich konnten wir unsere Reise starten, am 16.April fuhren wir los. Unser erstes Ziel war das Tessin. Wir haben unseren Grisu nochmals im Einsatz getestet. Alles ok, die Fahrt kann weitergehen. Unsere Etappen haben wir anfänglich noch etwas kürzer gehalten, Venedig und Pula in Kroatien. Ein wichtiger Termin in Pula hatten wir mit Valentin, Emma, Lars und Jacob. Wir durften sie einen Tag auf dem Segelschiff begleiten. Bei einem Küstenstädtchen wurden wir wieder an Land gebracht, sie segelten weiter und unser Weg ging zurück zu Grisu. Das war eine schöne Abwechslung, Danke.

 

 

Unser gutes Gefühl war von kurzer Dauer. Wir diskutierten lange welchen Weg wir jetzt tatsächlich Richtung Süden fahren wollen. Die Küste hat eben auch seinen Reiz. Glücklicherweise, haben wir uns doch für die Strecke über die Städte entschieden. Am Morgen starteten wir voller Elan unseren Motor, ab zum Wasserblasen und weiter gehts….. Wir wollten den Motor wieder starten, nichts ging mehr! Dieses Problem hatten wir noch nie. 

Liebe Mobiliar……….. Die Mobiliar schickte uns einen Pannenhelfer und die Maschine lief wieder. Wir haben es unterlassen den Motor wieder auszuschalten bis wir in Zagreb richtig parkiert waren. Glück gehabt, wieder war alles still im Motor. Wir haben uns mit der Firma Larag besprochen und auch sie kamen zu Schluss, es muss die Starter-Batterie sein. Kurz entschlossen haben wir neue Batterien mit Lieferung auf den Camping bestellt und Marc hat sie eingebaut. Jetzt marschiert Grisu wieder wie am Schnürchen.

 

Zagreb wäre sicher einen Besuch wert, aber erst in ein paar Jahren. Im Moment wird so viel saniert und neu gebaut, dass das Stadtbild mit diversen Baukrans sehr gestört ist. 

 

 

Unser nächste Stopp war Belgrad. Wir fuhren etwas ausserhalb auf einen Platz und konnten mit dem Bus die Stadt besuchen. Diese Stadt war nichts für uns, alles war schon sehr marode und ich konnte dieser Stadt nicht schönes abgewinnen. 

 

Am nächsten Tag fuhren wir weiter nach Sofia in Bulgarien. Hier waren die Bauten dann schon wieder einiges prächtiger, aber auch da blieben wir nur kurz. Die Fahrt in die Türkei war länger, deshalb sind wir schon früh losgefahren, zum Glück. Nach so vielen Grenzübertritten wie nach Italien, Slovenien, Kroatien, Serbien und Bulgarien, konnten wir uns nicht vorstellen, dass es in die Türkei so zeitraubend sein wird. Nach dem wir ca. 4 Mal unsere Pässe und den Fahrzeugausweis gezeigt und registriert haben, mussten wir in den Scanner. Nur für’s Verständnis, es standen ca. 13 Autos vor uns und jedes Auto brauchte im Minimum 10 -15 min. Wir verbrachten also geschlagene 4 Stunden auf dem Zollareal. Jetzt sind wir erst in der Türkei, wie geht es wohl weiter….. Wir lassen uns überraschen. 

 

 

Ihr mögt es uns verzeihen, dass wir noch nicht so viel angeschaut haben wie normal. Für uns fängt die Reise erst jetzt in der Türkei so richtig an. Bevor unser Trip auf der Seidenstrasse startet, möchten wir betonen, dass alles was wir in diesem Blog schreiben ausschliesslich auf unseren eigenen Erfahrungen und Empfindungen basiert. Es ist nicht als Reiseführer gedacht. 

 

 

 

Wir Grüssen euch herzlich

Claudia und Marc