Die Türkei

Hallo zusammen

 

Unsere Route durch die Türkei führte uns im schnelleren Reisetempo an Istanbul und Ankara vorbei. (Istanbul besuchen wir mal ohne Auto.) Weiter gehts über eine schöne Bergstrecke. Es ist Mai, aber es hat tatsächlich geschneit. Wir haben Witze gemacht, es würde nur noch der Schneepflug fehlen. Schon kam einer angefahren. Uns hat die Türkei noch nicht in den Bann gezogen. Die Abfallberge verteilen sich über das ganze Land und es riecht vielerorts nach KEZO. Jedoch die Leute sind äusserst freundlich, leider ist unser Türkisch nicht vorhanden, aber die Hände und Füsse bringen die Kulturen auch etwas näher zueinander. Das Tanken ist immer wieder lustig. Unser Grisu ist auch hier eine Kontaktbörse. Hier wird man betankt, da unsere Fässer länger brauchen ist immer genug Zeit uns alles zu fragen. Einer wollte mit uns unbedingt seinen Schoggiriegel teilen und der nächste wollte unbedingt Tee bringen. 

 

 

Nach mehreren Kilometern erreichten wir Göreme im Gebiet Kappadokien, ein absoluter Touristen Hotspot. Göreme ist bekannt für seine Feenkamine. Diese kegelförmigen Gesteinsformationen treten am häufigsten im Tal der Mönche auf. Früher wurden Häuser und Kirchen in diese Kegel gehauen. Heute werden Luxus Wohnungen oder Hotels rein gebaut. Hier verweilten wir mal ein paar Tage. Wir haben uns auf ein Plateau gestellt und die freie Natur genossen. Wir waren nicht alleine, da waren noch zwei andere Fahrzeuge und wir haben bei Feuer und Bier zusammen die Zeit genossen. Dieses Gebiet ist auch bekannt für Heissluftballon fliegen. Wir haben dieses Schauspiel zweimal genossen, Hochbetrieb ab 4.30 am Morgen. Da starten ca. 120 Ballone zusammen in den Morgen hinein. Ein fantastisches Schauspiel. Natürlich wollten wir auch mitfliegen, der Wecker klingelte bereits um 3.45. Ein wunderbares Spektakel. 

 

 

Weiter führte uns der Weg wieder nördlicher ans Schwarze Meer. Auf unserer Fahrt besuchten wir die Ruinen von Hattuša, einer bronzezeitlichen Stadt im anatolischen Hochland. Diese Stätte gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Entlang der Küste fuhren wir über Sinop, Ordu und Trabzon. Dieses Gebiet ist bekannt für seine Haselnüsse und dem landestypischen Tee. Wir besuchten eine Haselnussfabrik und kauften viele leckere Produkte. In der Nähe von Trabzon besuchten wir eine Teeplantage. Hier ist Teetrinken ein Zeichen von Gastfreundschaft, überall erhält man einen Tee und den sollte man nicht abschlagen. 

 

 

Das ehemalige griechisch-orthodoxe Kloster von Sumela, ist eine Reise wert, aber erst im November wenn die Touristenströme wieder weg sind. Wir kommen jetzt der Grenze von Georgien immer näher.

 

 

Bis bald, liebe Grüsse

Claudia und Marc